!!! Leider wird die Förderung nur noch bis zum 31.12.2023 für die initiale Klimaberatung aufrechterhalten. Sie können noch einen Antrag stellen und die Beratung in Anspruch nehmen. !!!
Die Klimaschutzberatung im Wert von 1.000 Euro umfasst einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen. Im Rahmen eines Betriebsrundgangs und anschließender Fachgespräche betrachten unabhängige Beraterinnen und Berater verschiedene Themenbereiche wie erneuerbare Energieerzeugung und -versorgung, Prozessketten, Gebäude, Anlagentechnik und Mobilität. Die Unternehmen erhalten einen Überblick über erste konkrete Maßnahmen, mögliche Fördermittel und abschließend einen Kurzbericht.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter: http://www.energieland2050.de/klimaschutzberatung
Das Safeline-Ingenieurbüro für Nachhaltigkeit und Energiemanagement ist als Beratungsbüro gelistet und unterstützt Sie in allen Fragen auf diesen Gebieten.
Unterschiede NH und CSR
In der Praxis verwenden viele Unternehmen die Begriffe CSR und Nachhaltigkeit weitgehend synonym. So sprechen manche Unternehmen von Nachhaltigkeitsstrategie und Nachhaltigkeitsbericht, andere von CSR-Strategie und CSR-Bericht. In der Theorie ist CSR als Konzept hingegen enger gefasst als Nachhaltigkeit: CSR bezeichnet den spezifischen Beitrag, den Unternehmen zum nachhaltigen Wirtschaften, zur Nachhaltigkeit, leisten.
Gerade in der heutigen Zeit vor den Herausforderungen des Klimawandels und der Energieknappheit kommt der Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung zu. Der sinnvolle und schonende Umgang mit unseren Ressourcen sollte in der Unternehmenspolitik verankert sein. Gewinne erwirtschaften und Energien sparen!
Darum sind nachhaltige Unternehmen erfolgreicher!
Förderung einer Potentialberatung durch die NRW.Bank
Für KMU´s, Unternehmen der öffentlichen Hand und Non-Profit-Organisationen mit Arbeitsstätte in Nordrhein-Westfalen besteht die Möglichkeit einer Förderung durch das Land. Gefördert wird eine beteiligungsorientierte Beratung zu Potentialen, Handlungsplänen und ersten Umsetzungsschritten zur Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Die Zuschüsse betragen maximal 40% der Kosten, in der Regel zwischen 3-4.000 Euro!!
Die Umsetzung erfolgt anhand der Vorgaben der DIN ISO 26000. Über die 7 Kernthemen werden alle elementaren Themen in einem Fragebogen systematisch erfasst und der Umgang damit in der Organisation festgehalten. Verbesserungspotentiale werden ermittelt und Maßnahmen für dessen Umsetzung ergriffen. Dabei werden immer wieder auch Einsparmöglichkeiten aufgedeckt z. B. bei Energieverbräuchen oder Einsparmöglichkeiten bei der Entsorgung von RHB-Stoffen. Im Verlauf der Umsetzung wird eine Dokumentation erstellt. Diese beinhaltet unter anderem die Wesentlichkeitsmatrix und den Code of Conduct, die als öffentliche Dokumente den Kunden und anderen interessierten Parteien zu Verfügung gestellt werden können.
Alternativ ist auch eine Zertifizierung über Plattformen Dritter möglich. So bietet Ecovadis eine Plattform an, bei der ein Unternehmen mit geeigneten Nachweisen belegen kann, dass es nachhaltig handelt. Dabei werden je nach Unternehmensgröße und Branche Fragen gestellt, zu denen die passenden Antworten und Nachweise erstellt bzw. hochgeladen werden müssen.
Die Gesellschaft hat ein großes Interesse daran Produkte und Dienstleistungen so zu gestalten, dass die Gesellschaft einen Mehrwert hat und Schäden jedweder Art z.B. (an Mensch, Tier und Umwelt) minimiert bzw. vermieden werden. Ziel der Nachhaltigkeit ist es, dass auch künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen können und dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigen kann.
Nachhaltiges Wirtschaften ist eines der wichtigsten Themen, die Unternehmen in Ihre Prozesse integrieren sollen.
Sustainable Finance Wenn zukünftig ein Kredit an Unternehmen vergeben wird, muss das Kreditinstitut berücksichtigen, wie nachhaltig dieses Unternehmen wirtschaftet. Das ist der Kern des EU-Aktionsplans „Sustainable Finance“. Noch betrifft das nicht alle Branchen und alle Unternehmensgrößen, aber zukunftsorientierte Unternehmen bereiten sich schon jetzt vor.
LkSG Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Zum 01.01.2023 tritt das neue LkSG in Kraft. Es gilt vorerst nur für größere Unternehmen ab 3000 Beschäftigte. Ein Jahr später dann auch für Unternehmen ab 1000 Beschäftigte.
Mit dem Gesetz werden Unternehmen dazu verpflichtet, die in §§ 3 bis 10 des Gesetzes festgelegten „menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten in angemessener Weise zu beachten mit dem Ziel, menschenrechtlichen oder umweltbezogenen Risiken vorzubeugen oder sie zu minimieren oder die Verletzung menschenrechtsbezogener oder umweltbezogener Pflichten zu beenden“.
Durch den gesetzlichen Zwang werden die größeren Unternehmen Druck auf kleinere Zulieferer ausüben, ebenfalls eine Analyse ihrer Lieferketten durchzuführen. Somit wird dieses Gesetz direkten Einfluss auf die meisten Unternehmen haben.